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Über Rogoznica


Im südlichen Teil der Gespanschaft Šibenik-Knin, in einer tiefen, vor starken Windböen gut geschützten Bucht, gerade einmal 34 km von Šibenik entfernt, hat sich Rogoznica eingefunden. Das heutige Zentrum Rogoznicas besteht aus dem einst zur Küste gehörigen Teil Kopača und dem Inselchen Kopara, welche mit einer künstlichen Aufschüttung zu einem Ganzen geschaffen wurde.

Der Teil von Rogoznica, welcher sich auf dem Festland befindet, war bereits 1390 besiedelt. Doch aus Angst vor den Osmanen siedelt die Bevölkerung 1518 auf das Inselchen.
Die aus alten Zeiten stammende Volksfeierlichkeit „Gospe od Kapelice“ wird am 2. Juli geehrt. Das Bild der Lieben Frau (Mutter Gottes) wird in Begleitung von Priestern und jungen Frauen in den Ort getragen, um daraufhin vom Priestertum und dem Volk in die Ortskirche überbracht zu werden. Am dritten Sonntag des Monats Juli wird das Bild in einer Prozession über Festland und Meer in sein Heiligtum, welches sich auf der Halbinsel Gradina befindet, zurück gebracht. Gemäß Überlieferungen hat ein Fischer Anfang des 18. Jahrhunderts das gefundene Bild nach Hause gebracht, aber es ist auf wundersame Weise zum gleichen Platz zurück gekehrt, und seit dieser Zeit wird jedes Jahr dieser Feiertag geehrt.

Das älteste historische Denkmal ist die Kirche des Hl. Johannes aus Trogir, errichtet im Jahr 1324 auf dem Kap Ploče. In der Bucht Ložnice, im alten Dorf, wurde die kleine Kirche des Hl. Nikolaus erbaut. Die Gemeindekirche aus dem Jahr 1615 wurde im 19. Jahrhundert renoviert und ausgebaut. Die neuere Geschichte wird mit Sicherheit durch den Nachbarort Zečevo geprägt, in welchem im Heimatkrieg während der Verteidigung Šibeniks vor feindlichen Kampflugzeugen Freiwillige ausgerufen haben: „Alle beide, alle beide, beide sind gestürzt!“. Dieser Kampfausruf ist augenblicklich um die Welt gegangen.
In der Vergangenheit waren die Bürger von Rogoznica hauptsächlich mit Fischerei und Ackerwirtschaft beschäftigt. Auch heute noch haben sie diese traditionellen Berufe nicht aufgegeben, trotz charakteristischer touristischer Orientierung.
Dieser hübsche Fischerort hat einen von Natur aus geschützten Hafen mit großem Tiefgang, welcher stets einen sicheren Ankerplatz für jeden Seefahrer geboten hat. Dichter Kiefernwald, lange Spazierwege, schöne Strände, kleine Inseln und Buchten sowie der Drachensee im Karst ziehen heutzutage neben den Bootsbesitzern auch zahlreiche Touristen an. Frischer Fisch ist täglich auf der Speisekarte der Restaurants.

 

GESCHICHTE
Das milde Klima hat ein sicheres und angenehmes Leben ermöglicht, so war dieses Klima der richtige Ort zum Ansiedeln. Es gibt so einige Spuren menschlicher Anwesenheit auf diesem Gebiet während der vergangenen Jahrhunderte (Bruchstücke von Keramik-Gefäßen, Amphoren, Dachziegel, Geldstücke, Gräber, Grabdenkmäler, Teile steinerner Sarkophage und Ä.). Entsprechend dieser Funde scheint es, dass ein üppiges Leben auf diesem Gebiet besonders in der Antike und Spätantike stattgefunden hat. Dem griechischen Seefahrer aus der ersten Hälfte des 4. Jh. v. Chr. schulden wir Dank für die ältesten Angaben über die Region um Rogoznica. Gemäß Skylax aus Krayanda, lebten zwischen den Ufern von Krka und Cetina zwei Illyrische Stämme: im Norden dieser Küstenlinie lebten auf einer Halbinsel, die angeblich etwas kleiner war als Peleponnes, barbarische Hilli in der Hafenstadt Herakleus. Seiner Beschreibung nach wurde festgestellt, dass die Hilli die Halbinsel Bosiljina angesiedelt haben, weshalb diese Halbinsel auch noch Hilläische Halbinsel genannt wird. Die Hilli sind, so befinden Historiker, ein Stamm der Doraner, welche aus Syrakus kommend Issa gegründet, jedoch auch die Stadt Herakleus angesiedelt haben, welche sich irgendwo im Bereich um Rogoznica befunden haben muss. Zu Zeiten des Teutonischen Krieges fielen sie unter  die Illyren, was durch ein Grabmal aus dieser Zeit bestätigt wird, welches 1968 in Stupin entdeckt wurde. Es wird im Stadtmuseum von Šibenik aufbewahrt und zeigt die Illyren-Hillen. Man geht davon aus, dass in der Bucht Stupina eine Illyrische Stadt versunken liegt, eine der Spuren aus dieser Zeit ist die vorhistorische Burgruine „Stupinska glavica“ mit Relikten von Keramik-Gefäßen.
Die Lage der Stadt Herakleus, welche ihr eigenes Geld gemünzt hat,
 ist im Übrigen noch fragwürdig und kann erst mithilfe neuer
 Befunde geklärt werden. Einige Archäologen sind allerdings
davon überzeugt, dass aufgrund der idealen Ankerlage für
Handelsschiffe Herakleus genau hier im Bereich um Rogoznica lag.

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